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Deutsch-fran­zö­si­scher Tag 2025

La jour­née fran­co-alle­man­de 2025 au PKG

Am PKG fei­ern wir jedes Jahr am 22. Janu­ar den Beginn der deutsch-fran­zö­si­schen Freund­schaft, die im Jahr 1963 durch die Staats­ober­häup­ter Charles de Gaul­le und Kon­rad Ade­nau­er im soge­nann­ten Ély­sée-Ver­trag geschlos­sen wur­de. Die enge Zusam­men­ar­beit der bei­den Nach­bar­län­der hat Euro­pas Bür­gern jahr­zehn­te­lang Frie­den und Wohl­stand beschert, aber seit dem Auf­stieg der Popu­lis­ten und dem Kriegs­aus­bruch in der Ukrai­ne ist die EU als Wer­te­ge­mein­schaft bedroht.
Auch wir am PKG haben uns Wer­te gege­ben, die ein respekt­vol­les Mit­ein­an­der und eine gute Lernat­mo­sphä­re ermög­li­chen sol­len. Daher haben wir uns die­ses Jahr bewusst für das Mot­to „Viel­falt und Éga­li­té am PKG – wir leben alle in einem bun­ten Haus“ ent­schie­den. Es ent­hält nicht nur einen zen­tra­len Wert der Fran­zö­si­schen Repu­blik, son­dern auch die Idee vom Haus Euro­pa. Außer­dem steht es in direk­tem Bezug zu unse­rem neu­en, in den Far­ben Paul Klees gestri­che­nen Schul­haus, in dem sich Tag für Tag ganz unter­schied­li­che Men­schen begegnen.
Wie immer begann auch die­ses Jahr unser Fest mit der tra­di­tio­nel­len Durch­sa­ge von Mari­an­ne und Micha­el, einem in die Jah­re gekom­me­nen deutsch-fran­zö­si­schen Ehe­paar, das erst über die poli­ti­sche Bedro­hungs­la­ge dis­ku­tier­te, dann die Fra­ge nach der Gleich­be­rech­ti­gung inner­halb der Bezie­hung stell­te und zuletzt zu einem Besuch in die neue Aula ein­lud, wo das The­ma der „Éga­li­té“ aus Sicht der Schü­ler behan­delt wur­de. Dazu gab es bun­te Pla­ka­te, lie­be­voll gebas­tel­te Häu­ser aus Papier und vie­le bun­te Lego­stei­ne, mit denen man das PKG in Minia­tur nach­bau­en konn­te. Wie viel­fäl­tig allein die Schü­ler­schaft in einer ein­zi­gen Klas­se ist, zeig­ten die Siebt­kläss­ler in einem selbst gedreh­ten Video, in dem sie stolz die Flag­ge des Her­kunfts­lan­des ihrer Fami­lie prä­sen­tier­ten und sich in ihrer Mut­ter­spra­che vorstellten.
Wer sich über man­geln­de Gleich­be­hand­lung beschwe­ren woll­te, konn­te sein Anlie­gen notie­ren und in einen Kum­mer­kas­ten wer­fen. Wer sich lie­ber sport­lich betä­ti­gen woll­te, konn­te mit bun­ten Bäl­len auf eine Ziel­schei­be wer­fen oder mit einem der vie­len Luft­bal­lons spie­len, die unter dem Kunst­werk tanz­ten. Wer sich stär­ken woll­te, konn­te eine der kuli­na­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten nicht nur der fran­zö­si­schen Küche in einem früh­lings­haft deko­rier­ten Café pro­bie­ren. Unge­bro­chen war wie immer der Ansturm auf die bei­den Crê­pes-Stän­de, obwohl emsi­ge Elft­kläss­le­rin­nen schon vor der ver­län­ger­ten Pau­se mit dem Backen begon­nen hat­ten. Glück­li­cher­wei­se wur­de man für das War­ten mit coo­len fran­zö­si­schen chan­sons in bes­tem Sound ent­schä­digt und auch das bun­te Licht­spek­ta­kel, das unser Tech­nik­team in die Ein­gangs­hal­le zau­ber­te, war abso­lut magisch.
Ob sich Mari­an­nes Wunsch „Vive l’Europe!“ nach einem geein­ten, fried­li­chen Euro­pa erfül­len wird, steht in den Ster­nen. Am PKG konn­ten wir am Deutsch-fran­zö­si­schen Tag im klei­nen Rah­men zei­gen, dass kul­tu­rel­le Viel­falt eine Berei­che­rung für die Schul­ge­mein­schaft ist und dass wir gemein­sam unser neu­es Haus und den Paul-Klee-Stern zum Leuch­ten brin­gen können. 

Wt