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Sozi­al­prak­ti­kum 2024

Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 10. Jahr­gangs­stu­fe nah­men wie­der im Rah­men des Reli­gi­on- und Ethik­un­ter­richts am Sozi­al­prak­ti­kum teil. Unter dem The­ma ‚Men­schen am Ran­de der Gesell­schaft‘ sol­len die Jugend­li­chen einen Ein­blick in sozia­le Ein­rich­tun­gen bekom­men und Erfah­run­gen in ihnen meist unbe­kann­ten Lebens­be­rei­chen sammeln.
Die Prak­ti­kums­plät­ze wur­den selb­stän­dig gesucht; sie reich­ten von inte­gra­ti­ven Kin­der­ta­ges­stät­ten über son­der­päd­ago­gi­schen För­der­zen­tren und Werk­stät­ten für behin­der­te Men­schen zu Sozi­al­sta­tio­nen und Seniorenheimen.
Obwohl man­che und man­cher mit gemisch­ten Gefüh­len und Berüh­rungs­ängs­ten in die Woche star­te­te, kamen alle mit ein­ma­li­gen und posi­ti­ven Erfah­run­gen zurück. Die Schü­le­rin Lai­la­ni Rei­mer (10b) reflek­tier­te ihre Prak­ti­kums­wo­che im Senio­ren­heim wie folgt: 

Ich habe in die­ser Woche glück­li­cher­wei­se ziem­lich viel Spaß gehabt, ich habe net­te und außer­ge­wöhn­li­che Leu­te ken­nen­ge­lernt, bin über mei­ne Gren­zen gegan­gen, habe Bin­go und Quiz­ze gelei­tet, habe einen Geburts­tags­ka­len­der als Baum mit Was­ser­far­ben an die Wand gemalt (was defi­ni­tiv nicht ein­fach war, aber den­noch schön wur­de; vie­len hat es gefal­len) und bin aus mei­ner Kom­fort­zo­ne gestie­gen. Ins­ge­samt war ich posi­tiv über­rascht und es hat mir ziem­lich Spaß gemacht, dort zu arbei­ten und den nor­ma­len All­tag der Bewoh­ner kennenzulernen.

Mein High­light in die­ser Woche war defi­ni­tiv die krea­ti­ve Stun­de zwi­schen Früh­stück und Mit­tag­essen, in der geba­cken, gespielt, gerät­selt und vor­ge­le­sen wur­de. Es war lus­tig, mit ihnen zu spie­len oder ihnen ein­fach zuzu­hö­ren, wie sie deut­sche Sprich­wör­ter und zusam­men­ge­hö­ren­de Figu­ren wie Tris­tan und Isol­de oder Meis­ter Eder und sein Pumuckl erraten.

Zudem kann ich nur sagen, wie viel Respekt ich für jeden Men­schen dort habe, sei­en es Pfle­ger, Leu­te aus der Ver­wal­tung, aber auch die Bewoh­ner selbst. (…) All die­se Men­schen dort wer­de ich bestimmt nicht so schnell ver­ges­sen und ich bin extrem dank­bar, sie ken­nen­ge­lernt zu haben und all die­se Erfah­run­gen gemacht zu haben.

A. Burk­hart