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Erasmus+ in Slowenien

In die schö­ne slo­we­ni­sche Stadt Nova Gori­ca ging es vom 15.04.2018 bis zum 21.04.2018 für zehn Schü­ler der 10. Jahr­gangs­stu­fe im Rah­men des Erasmus+-Projekts „Was­ser – flüs­si­ge Nach­bar­schaft“. Beglei­tet wur­den wir von Frau Schmid-Mäge­le und von Herrn Haf­ner. Die Hin­fahrt dau­er­te recht lan­ge, da uns der Bus­fah­rer Slo­we­ni­en aus­führ­lich zei­gen woll­te.
In Nova Gori­ca ange­kom­men, wur­den wir von unse­ren Gast­fa­mi­li­en begrüßt und man­che blie­ben noch in der Schu­le, um sich dort nach der lan­gen Fahrt am reich­hal­ti­gen und sehr lecke­rem Buf­fet zu stär­ken. Wir waren nicht die Ein­zi­gen dort: auch unse­re Part­ner aus Hoorn (Nie­der­lan­de) und aus Fryd­lant (Tsche­chi­en) waren schon da bzw. kamen eine Stun­de spä­ter an.
Am Mon­tag muss­ten wir schon um 9 Uhr in der Schu­le sein, dort wur­den wir von der Kon­rek­to­rin begrüßt und die Schü­ler spiel­ten uns das Thea­ter­stück vor, das sie auch bei uns im Febru­ar gezeigt hat­ten: es han­delt von den drei gro­ßen Flüs­sen in Slo­we­ni­en. Um unser Wis­sen zu tes­ten, spiel­ten wir ein Kahoot-Quiz. Danach gings auf zur Stadt­ral­ly und wir schau­ten uns die Sol­kan­brü­cke an – eine Brü­cke, die über die Soča (ita­lie­nisch: Ison­zo) führt. Die Soča ist ein tür­kis­blau­er Fluss in Slo­we­ni­en.
Mit­tags aßen wir in der Schul­kan­ti­ne und nach­dem wir fer­tig waren, konn­ten wir zu unse­ren Gast­fa­mi­li­en gehen und unter­nah­men etwas mit ihnen: man­che fuh­ren nach Ljub­lja­na (Haupt­stadt Slo­we­ni­ens) oder nach Ita­li­en (wohin man auch lau­fen konn­te …).
Der Diens­tag fing schon recht früh für uns an, da wir schon um 7:30 Uhr an der Schu­le sein muss­ten, um in den Bus zu stei­gen, der uns in Soča-Tal Tren­ta gefah­ren hat­te. Dort besich­tig­ten wir das Tren­ta-Etno­gra­phise Muse­um im Tri­g­lav Natur­schutz­ge­biet und lie­fen danach ent­lang der Soča ent­lang und mach­ten an einer schö­nen Stel­le bio­lo­gi­sche Was­ser­pro­ben und geo­lo­gi­sche Was­ser­tests. Danach fuh­ren wir mit dem Bus wie­der Rich­tung Nova Gori­ca, doch wir hiel­ten noch in Anho­vo, um dort noch Ver­gleichs­was­ser­pro­ben zu machen, da dort das Was­ser nicht mehr so rein aus­sah. Eine Zement­fa­brik liegt dort in der Nähe.
Am Mitt­woch wer­te­ten wir unse­re Pro­ben und Tests in der Schu­le aus und fuh­ren danach nach Kobarid in ein Muse­um über den Ers­ten Welt­krieg. Dort erfuh­ren wir, dass sich die Gren­ze von Slo­we­ni­en sehr oft ver­scho­ben hat­te, da es sehr oft Krieg um die­ses Gebiet gab. Allein wäh­rend dem Ers­ten Welt­krieg gab es zwölf Schlach­ten am Ison­zo. Anschlie­ßend gin­gen wir in ein Restau­rant, wo es rich­tig lecke­re Pfann­ku­chen gab und als wir fer­tig waren mit dem Essen, spa­zier­ten wir noch zu einem rich­tig schö­nen Was­ser­fall: Er trägt den Namen „Kosi­ak“ (Zie­gen). Die Sol­da­ten hat­ten sich dort wäh­rend des Ers­ten Welt­kriegs u.a. mit Frisch­was­ser ver­sorgt. Danach fuh­ren wir wie­der zurück und eini­ge Schü­ler tra­fen sich am Abend um Zeit mit­ein­an­der zu ver­brin­gen.
Der Don­ners­tag war mal was Ande­res, da wir zur Grot­te Pos­to­j­na gefah­ren sind. In die­ser rie­ßi­gen Tropf­stein­höh­le sahen wir vie­le ver­schie­de­ne Sta­lak­ti­ten und Sta­lak­mi­ten, wel­che wirk­lich sehr groß und beein­dru­ckend schön aus­sa­hen. Nach der Grot­te waren wir noch in der Burg Pred­jams­ki­g­rad, die in einem Fel­sen gebaut wur­de und wo Eras­mus von Luegg gelebt hat­te und dort – fata­ler­wei­se auf der Toi­let­te – getö­tet wur­de. In der Burg gab es auch eine Lie­bes­glo­cke, die von uns sehr oft geläu­tet wur­de.
Am Frei­tag erstell­ten wir in Grup­pen aus jeweils einem Schü­ler aus allen vier Län­dern eine Power­point­da­tei von einem bestimm­ten Tag. Wäh­rend­essen muss­te jeder sei­nen Fin­ger­abruck auf einem sti­li­sier­ten Soča-Bild hin­ter­las­sen. Anschlie­ßend besuch­ten wir noch den slo­we­ni­schen Unter­richt. Am Nach­mit­tag gab es für uns alle eine Abluss­fei­er mit erneu­tem Kahoot-Quiz und einer Refle­xi­on wie es uns gefal­len hat. Jeder von uns bekam einen Stein von der Soča mit der Unter­schrift des Gast­ge­bers und einen Stick mit vie­len Bil­dern. Anschlie­ßend gab es noch ein Buf­fet , wor­an sich die Meis­ten reich­lich bedien­ten. Am Abend tra­fen wir uns zu „pri­va­ten“ Abschieds­par­tys – mehr oder weni­ger lang … um den letz­ten Tag noch mit­ein­an­der zu genie­ßen.
Und am Sams­tag ging es dann um 11 Uhr wie­der Rich­tung Gerst­ho­fen.
Es war eine tol­le Zeit in Slo­we­ni­en mit vie­len inter­es­san­ten Begeg­nun­gen!
Nadi­ne Mora­les Ote­ro