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Sozialpraktikum der 10. Klassen

In der Woche vom 29. Janu­ar bis 2. Febru­ar 2018 fand in die­sem Schul­jahr wie­der das Sozi­al­prak­ti­kum der 10. Klas­sen statt. Die viel­fäl­ti­gen Erfah­run­gen unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler wur­den in Gesprä­chen auf­ge­ar­bei­tet, auf Pla­ka­ten und in Prak­ti­kums­be­rich­ten fest­ge­hal­ten. Stell­ver­tre­tend für die vie­len offe­nen und enga­gier­ten Berich­te unse­rer Schü­le­rin­nen und Schü­ler hier zwei Aus­zü­ge:
[…] In die­ser Woche habe ich vie­les gelernt. Zum Bei­spiel ist mir bewusst gewor­den, wie wich­tig es ist sich um älte­re Men­schen zu küm­mern. Das Prak­ti­kum war für mich sehr ein­drucks­voll, weil ich einen sehr tie­fen Ein­druck in den All­tag der Bewoh­ner des Alten­heims bekom­men habe und mich mit dem Alter beschäf­tigt habe. Es ist sehr wich­tig, alten Men­schen Respekt ent­ge­gen zu brin­gen und ihnen zu zei­gen, dass sie nicht nutz­los sind.
Am meis­ten beein­druckt hat mich, mit wie viel Lie­be die Alten­pfle­ger ihren Beruf aus­üben. Auch wenn sie gera­de im Stress sind, steht das Wohl­be­fin­den der Bewoh­ner immer an ers­ter Stel­le. Sie sind immer gedul­dig und freund­lich mit den Senio­ren. Auch das Ver­trau­en, das mir man­che Senio­ren so schnell ent­ge­gen­ge­bracht haben, habe ich bewun­dert. Die Schick­sals­schlä­ge und Geschich­ten, die mir erzählt wur­den, haben mich sehr berührt. […]

[…] Ich habe wäh­rend mei­nes Prak­ti­kums sehr Vie­les gelernt, aber auch Din­ge, die fast in Ver­ges­sen­heit gera­ten sind, neu erfah­ren. Mir ist wie­der klar gewor­den, dass nicht alles per­fekt oder schnell gemacht sein muss, son­dern auch der Spaß zählt. Das Leben kann auch bei den kleins­ten Erfol­gen oder sogar bei Rück­schrit­ten schön sein. Es gibt auch noch Men­schen die nach dem Cha­rak­ter unter­schei­den und nicht nach dem Aus­se­hen.
Das Prak­ti­kum war für mich sehr inter­es­sant und hat mich wirk­lich über­wäl­tigt, weil ich gemerkt habe, wie will­kom­men man an einem frem­den Ort sein kann. Ich wur­de sofort von allen freund­lich behan­delt und muss­te nicht erst bewei­sen, ob ich den Anfor­de­run­gen des Prak­ti­kums ent­spre­che.
Am meis­ten beein­druckt hat mich die Art, wie Mit­ar­bei­ter und Bewoh­ner mit­ein­an­der umge­hen. Es wirk­te nicht nur freund­schaft­lich, son­dern fast schon wie in einer gro­ßen Fami­lie.
Am schwers­ten fiel mir die Abwä­gung, wobei ich die Pati­en­ten unter­stüt­zen soll und was sie von allei­ne machen müs­sen.
Die Erfah­run­gen des Prak­ti­kums haben auf mei­nen spä­te­ren Berufs­wunsch even­tu­ell Aus­wir­kun­gen, weil ich noch nicht weiß, wel­chen Beruf ich mal erlan­gen möch­te.
Ins­ge­samt hal­te ich das Sozi­al­prak­ti­kum für eine sehr sinn­vol­le Ein­rich­tung, weil man oft nicht die Mög­lich­keit bekommt, sol­che Ein­drü­cke zu sam­meln und ich glau­be, dass das Prak­ti­kum nicht nur den gewünsch­ten Effekt erzielt hat, son­dern mich auch nach­hal­tig berührt hat. […]